
| 1760 | Fürst Johann Friedrich von Schwarzburg-Rudolstadt erteilt am 4. Oktober das Privileg für eine Porzellanmanufaktur an Georg Heinrich Macheleid. |
| 1762 | Abschluß des Haupt-Sozietätsvertrages in Volkstedt am 15. April. |
| 1764 | Georg Heinrich Macheleid zieht sich aus der Firma zurück und erhält vom Fürsten eine lebenslange Pension. |
| 1767 | Verpachtung an den Erfurter Kaufmann Christian Nonne. |
| 1768 | Kunstvoll gearbeitete Porzellanfiguren, mit detailgetreu gearbeiteten Kleidungsstücken, entstehen. |
| 1782 | Der Pachtvertrag mit Christian Nonne wird erneuert, nachdem zwischenzeitlich Georg Wilhelm Greiner und Johann Karl Heinold als Pächter gewonnen worden waren. |
| 1797 | Die Fabrik wird an Prinz Ernst Constantin von Hessen- Philippsthal, einem Schwager des regierenden Fürsten Ludwig Günther II. von Schwarzburg-Rudolstadt, für 21.500 Reichsthaler verkauft. |
| 1799 | Prinz Ernst Constantin, wohl in seinen Erwartungen enttäuscht, verkauft die Fabrik an die Firma Greiner & Holzapfel ( Wilhelm Heinrich Immanuel Greiner und Carl Gottfried Holzapfel). |
| 1822 | Nachfolger von „Greiner & Holzapfel“ wird „Greiner, Stauch & Co.“ |
| 1861 | Der Betrieb wird vom Porzellanmaler Karl Ens, sen. und Clemens Triebner erworben und firmiert jetzt „Triebner, Ens & Co.“. Durch den Modelleur Eduard Ens ergibt sich eine spürbare qualitative und künstlerische Verbesserung der Erzeugnisse. |
| 1894 | Um dieses Jahr werden die ersten Spitzenfiguren erschaffen. |
| 1899 | Wahrscheinlich ist die Zahl der Neugründungen von Porzellanfabriken in Rudolstadt die Veranlassung, nunmehr als „Aelteste Volkstedter Porzellanfabrik AG“ zu firmieren. |
| 1901 | Die „Aelteste Volkstedter Porzellanfabrik“ und die „Porzellanfabrik Unterweissbach, vorm. Mann & Porzelius AG“ schließen sich zusammen. |
| 1930 | Angliederung der 1895 gegründeten Luxusporzellanfabrik Richard Eckert & Co. AG. |
| 1936 | Als Folge der Weltwirtschaftskrise wird der Unterweissbacher Betrieb wieder von der „Aeltsten“ getrennt. |
| 1949 | Das Unternehmen wird zum sogenannten Volkseigenen Betrieb (VEB). |
| 1990 | Nach der Wende, Übernahme durch die 1794 gegründete „Königlich privilegierte Porzellanfabrik Tettau“, eine hundert prozentige Tochter der Unternehmensgruppe Seltmann Weiden. |



